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Chronik der Hirschvogel Automotive Group

Wichtige Schritte und Meilensteine in der Unternehmensentwicklung

2010
Dr. Manfred Hirschvogel
Josef X. Baumeister
Dr. Dirk Landgrebe
Am 3. Juli stirbt unerwartet der Firmeninhaber Dr. Manfred Hirschvogel. Ab 1. August 2010 übernehmen Josef X. Baumeister und Dr. Dirk Landgrebe die Geschäftsführung der Hirschvogel Holding GmbH.
2009
Gründung der Hirschvogel Holding GmbH als Muttergesellschaft der Hirschvogel Automotive Group; Gründung des Joint Ventures Hirschvogel Kotani Poland
2008
Hirschvogel
Hirschvogel
Einweihung und Inbetriebnahme des neuen Ausbildungszentrums in der Ortsmitte von Denklingen; Übernahme von Forjas Brasileiras durch Brockhaus und Hirschvogel und Gründung der MAHLE HIRSCHVOGEL FORJAS S.A.; Gründung eines Joint Ventures in Indien mit Kalyani Thermal Systems Ltd.; 90. Geburtstag von Emma Hirschvogel
2007
Hirschvogel
Gründung der Frank Hirschvogel Stiftung und Gesellschafter-Umstrukturierung; Geländekauf in Marksuhl und Bau der Halle 4 der Hirschvogel Eisenach GmbH
2006
Gründung der Hirschvogel Mitarbeiterbeteiligung GmbH
2005
Hirschvogel
Aufbau einer vollautomatisierten 25.000 kN Kaltfließpresse bei der Hirschvogel Umformtechnik GmbH; Lösung des Joint Ventures in China mit Chian Hsing und Gründung einer neuen, 100-prozentigen Tochterfirma in Pinghu/China; Bau eines neuen Werks in Pinghu und einer neuen Halle bei Hirschvogel Incorporated für die Zerspanung; die Hirschvogel Aluminium GmbH nimmt eine vollautomatische Schmiedelinie zur Produktion von Aluminium-Fahrwerks-Sicherheitsteilen in Betrieb.
2004
Aufstellung der „Hatebur HM75“, die größte Mehrstufenpresse weltweit; Aufstellung einer vollautomatisierten 31.500 kN Presse in der Hirschvogel Aluminium GmbH zur automatischen Fertigung von Aluminium-Fahrwerksteilen. Die Gruppe erzielt mit ca. 2.400 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 350 Mio. Euro.
2003
In der Halle 3 bei der Hirschvogel Komponenten GmbH wird die bis dahin anspruchsvollste Komponente, eine Exzenterwelle, für eine Motoren-Neuentwicklung hergestellt.
2002
Hirschvogel
Reorganisation der Hirschvogel Umformtechnik GmbH durch die Bildung von Profit Centern und Bezug des neuen Bürogebäudes; der Umsatz übersteigt erstmals 250 Mio. Euro.
2001
Gründung eines Joint Ventures in China mit Chian Hsing; Bau der Halle 15 in Denklingen zur Fertigung von Gleichlaufgelenkteilen mit einem optimierten, verketteten Materialflusssystem
2000
Hirschvogel
Gründung der Firma Hirschvogel Aluminium GmbH; in einer neuen Werksanlage in Marksuhl werden Aluminium-Fahrwerksteile gefertigt.
1999
Einweihung und Produktionsbeginn der eigenständigen Firma Hirschvogel Komponenten GmbH in Schongau. Ausbau der Internationalisierung durch die Beteiligung an der drittgrößten Schmiede Brasiliens, der Forjas Brasileiras.
1998
Am 27.02.1998 verstirbt der Firmengründer, Willy Hirschvogel, kurz vor seinem 90. Geburtstag; die Mitarbeiterzahl steigt auf über 1.000.
1996
Hirschvogel
Umzug der Hirschvogel Eisenach GmbH in ein neues Werk „auf der grünen Wiese“ nach Marksuhl; Inbetriebnahme der „Halle 12“ in Denklingen, in der erstmals neue Fertigungsabläufe geplant werden
1993
Übernahme von Maschinen und Produktionen von VW nach Schließung der Kaltfließpress-Abteilung in Wolfsburg
1991
Kauf der Schmiedeabteilung der Wartburg-Werke in Eisenach und Gründung des neuen Tochterunternehmens Hirschvogel Eisenach GmbH
1990
Start des neuen Fertigungszweigs Zerspanung mit der Endenbearbeitung von Einspritzpumpen-Nockenwellen
1988
Hirschvogel
Das Unternehmen feiert sein 50-jähriges Jubiläum, und die Umsätze springen das erste Mal über die 100 Mio. DM Grenze; Start der Internationalisierung: Gründung der Hirschvogel Incorporated in Columbus/Ohio (USA)
1987
Aufstellung einer vollautomatisierten Kaltfließpresse (20.000 kN) und einer vollautomatisierten Maxi-Presse von 16.000 kN
1985
Anschaffung einer der damals größten Halbwarm-Pressen der Welt (Presskraft 16.000 kN und 5 Pressstufen)
1984
Umzug der Verwaltung in das neue Bürogebäude und Aufgabe des alten Standorts in der Ortsmitte
1982/1983
Verdoppelung des Gebäudes des Kaltpresswerks und Beschaffung einer 16.000 kN Hydraulikpresse
1981
Umfirmierung der damaligen Hirschvogel KG in die Hirschvogel Umformtechnik GmbH mit den Geschäftsführern Willy und
Dr. Manfred Hirschvogel; Aufbau der Halbwarm-Umformung als weiteren Fertigungszweig
1978
Hirschvogel
Bau der Hallen 5 und 6 für die Kaltumformung und Start der Wellenfertigung mit der ersten 10.000 kN Hydraulikpresse
1974/1975
Bau der Halle 4 für den Werkzeugbau
1972/1973
Aufstellung der zweiten Maxi-Presse (16.000 kN); in der „alten Halle“ in der Ortsmitte werden die ersten beiden Kaltfließpressen aufgestellt, und die Kaltumformung beginnt.
1971/1972
Bau der Hallen 2 (Warmpresswerk) und 3 (Warmbehandlung und Qualitätssicherung) am neuen Standort des Werks außerhalb des Orts; Verlagerung der Pressenschmiede an den neuen Standort
1971
Umfirmierung der OHG in eine KG mit den persönlich haftenden Gesellschaftern Anton, Willy und Emma Hirschvogel
1969
Aufstellung der ersten 10.000 kN Maxi-Presse von Eumuco; der Umsatz des Unternehmens übersteigt 10 Mio. DM
1965
In der Halle in der Ortsmitte werden die ersten Spindelpressen aufgestellt, und die Entwicklung von der Hammerschmiede zur Pressenschmiede beginnt
1963/1964
Hirschvogel
Bau der ersten Halle „auf der grünen Wiese“ auf dem heutigen Gelände nahe der Bundesstraße 17 und Verlagerung der Hammerschmiede; Gründung der Unterstützungskasse durch Emma und Willy Hirschvogel als Altersversorgungseinrichtung für die Mitarbeiter
1955
Der Umsatz des Hammerwerks Hirschvogel übersteigt erstmalig die Millionengrenze.
1954/1955
Hirschvogel
Aufstellung von zwei Oberdruckhämmern
1950 – 1952
Mit Hurth und Getrag werden die ersten wichtigen Kunden im Getriebebereich gewonnen; ab 1952 werden für Bosch Nockenwellen für Dieseleinspritzpumpen gefertigt.
1945 – 1950
Hirschvogel
Nach teilweiser, kriegsbedingter Demontage beginnt nach dem Krieg der mühsame Neuaufbau; es werden Teile für Landmaschinen geschmiedet.
bis 1945
Während des 2. Weltkriegs werden Teile für Flugzeugfahrgestelle geschmiedet.
1940
Bau der ersten Halle in der Ortsmitte von Denklingen
1938
Die Industrieschmiede „Hammerwerk Hirschvogel OHG“ wird von dem Ingenieur Willy Hirschvogel zusammen mit seinen Brüdern Anton und Hans Hirschvogel gegründet. Erstes Umformaggregat ist ein gebrauchter Brettfallhammer; 5 Mitarbeiter erwirtschaften 1938 einen Umsatz von 26.000 RM.
Aktualisiert:  31.08.2010